Österreicher und Österreicherinnen unterstützen in Spanien den Kampf gegen die Franco-Diktatur

Rund 1.400 Menschen aus Österreich kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg. Unter ihnen ist Hans Landauer, der 1937 die Front erreicht.

Im Juli 1936 führen Soldaten in Spanisch-Marokko (Kolonie in Nordafrika) unter der Führung des späteren Diktators Francisco Franco einen Militärputsch durch. Mit Unterstützung des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland und der faschistischen Herrschaft in Italien breitet sich der Aufstand gegen die spanische Regierung auch auf das Mutterland aus: Dies führt zum Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939).

Die linksgerichtete Spanische Republik wird durch Waffenlieferungen aus der Sowjetunion und von Freiwilligen aus verschiedenen Ländern unterstützt (Internationale Brigaden).
Hans Landauer erreicht 1937 die Front im Spanischen Bürgerkrieg. Er ist damals gerade einmal 16 Jahre alt und somit der Jüngste von den rund 1.400 ÖsterreicherInnen, die mit ihrem Einsatz die Spanische Republik gegen die Aufständischen verteidigen wollen. Für die meisten von ihnen ist die Niederlage der Arbeiterbewegung in den Februarkämpfen 1934 die ausschlaggebende Motivation, in Spanien den Kampf gegen den Faschismus fortzuführen und dessen weitere Ausbreitung in Europa zu verhindern.
Hans Landauer, der sich als 18-Jähriger ausgegeben hat, um überhaupt am Spanischen Bürgerkrieg teilnehmen zu können, kommt später als Gefangener ins Konzentrationslager Dachau (Bayern).

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