Kinderrepubliken

1932 veranstalten die Roten Falken ein von Kindern demokratisch organisiertes Feriencamp in Keutschach (Kärnten).

Die erste Kinderrepublik Österreichs findet in Gmünd (Niederösterreich) statt. Gegründet wird sie 1919 von dem für die Kinderfreunde arbeitenden Pädagogen Otto Felix Kanitz. Die „Kinderfreunde Österreich“ vertreten seit 1908 Interessen von Familien und Kindern. Bei den Kinderrepubliken stehen Kindermitbestimmung sowie Selbstverwaltung und Selbstregierung der Kinder im Mittelpunkt.

1927 wird in Seekamp bei Kiel (Deutschland) eine große Kinderrepublik mit rund 2.300 Teilnehmenden (auch aus Österreich) ausgerufen. Diese Veranstaltung hat die Zeltlager der 1925 gegründeten Roten Falken (Jugendverband der Kinderfreunde) stark geprägt.

In Österreich veranstalten die Roten Falken weitere solcher Feriencamps, an denen Kinder aus verschiedenen Bundesländern teilnehmen. So auch bei der Kinderrepublik in Keutschach (Kärnten) 1932. Die Zeitung „Salzburger Wacht“ berichtet darüber: „Letzte Woche sind in die Kinderrepublik Keutschach 50 Rote Falken aus dem Land Salzburg gekommen“, denen von „500 Wiener Kindern, die sich in der Kinderrepublik befinden, ein herzlicher Empfang zuteil“ wurde.

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