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Filmland Österreich

Aufgrund der Oscar-Verleihungen 2008, 2010 und 2013 erhält Österreich als „Filmland“ größere Aufmerksamkeit. Der österreichische Film gewinnt aber schon in den 1920er-Jahren an Bedeutung.

2010 erhält der Schauspieler Christoph Waltz den Oscar in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ für seine Rolle in dem Kriegsfilm „Inglourious Basterds“. 2013 gibt es einen Oscar für Regisseur Michael Haneke („Amour“) und einen zweiten für Waltz („Django Unchained“). Bereits 2008 konnte der Regisseur Stefan Ruzowitzky für „Die Fälscher“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ den weltbekannten Filmpreis entgegennehmen. Diese internationalen Erfolge von Filmschaffenden aus Österreich haben eine verstärkte Aufmerksamkeit für heimische Filmproduktionen ausgelöst.

Österreich kann wegen seiner Filmgeschichte durchaus als „Filmland“ bezeichnet werden. In den Rosenhügel-Filmstudios im 23. Wiener Gemeindebezirk werden ab den 1920er-Jahren Filme gedreht. Darunter befinden sich Stummfilme wie „Samson und Delila“ (1922), Klassiker der Nachkriegszeit wie „Sissi“ (1955), „Im weißen Rössl“ (1960) oder „Mariandl“ (1961) und Literaturverfilmungen wie „Die Klavierspielerin“ (2001).
Während der NS-Zeit (1938-1945) lässt das Regime am Rosenhügel Propagandafilme produzieren.

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