Fernsehen in Österreich

In Österreich beginnt 1957 die regelmäßige Ausstrahlung von TV-Sendungen. Einige Produktionen gelten als Meilensteine der österreichischen Fernsehgeschichte.

Die ersten Sendungen werden schon im August 1955 gezeigt. Zu der Zeit gibt es aber nur wenige Stunden Sendezeit pro Tag und gerade einmal 1.000 TV-Geräte im Einsatz. 1957 startet der Vollbetrieb mit Ausnahme des Dienstags, der bis 1959 fernsehfrei bleibt. Ab September 1961 wird das Angebot auf einen zweiten Sender erweitert.

Wichtige Sendungen für die Identitätsbildung der Bevölkerung werden im Laufe der Jahre österreichische Produktionen wie die Kultserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ (1975-1979), die Fernsehfilmreihe „Alpensaga“ (1976-1980) sowie die Geschichtsdokus „Österreich I“ und „Österreich II“ von Hugo Portisch und Sepp Riff (1981-2013). Manche Darstellungen wurden jedoch auch kritisiert.

Die US-amerikanische Serie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ wird im Österreichischen Rundfunk (ORF) vom 1. bis 4. März 1979 erstmals ausgestrahlt. Viele Menschen werden dadurch angeregt, sich mehr mit der NS-Vergangenheit zu beschäftigen.

Die erste Live-Diskussionssendung, der „Club 2“ (1976-1995, 2007-2012), ist ebenfalls ein Meilenstein in der österreichischen Fernsehgeschichte.

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