SOS-Kinderdorf und Babyboom

Am 30. September 1962 eröffnet in Hinterbrühl (Niederösterreich) das bis dahin größte SOS-Kinderdorf Europas. Die Eröffnung fällt mitten in die Zeit des Babybooms.

Auch heute werden im SOS-Kinderdorf in Hinterbrühl um die 100 Kinder und Jugendliche betreut. Bereits 1951 entsteht in Imst (Tirol) das erste SOS-Kinderdorf. Die Organisation gibt verlassenen und elternlosen Kindern ein Zuhause. Sie können in einer SOS-Familie mit SOS-Mutter und -Geschwistern aufwachsen. Heute wird in über 130 Ländern Kindern in Not auf diese Weise geholfen.

Apropos Kinder: Der Babyboom (1956-1969) erreicht in Österreich 1963 mit rund 135.000 Geburten seinen Höhepunkt. Die hohe Zahl an Neugeborenen in diesem Zeitraum ist vor allem auf den Wohlstand nach dem Wiederaufbau zurückzuführen.

2015 war für einige der ersten „Babyboomer“ das letzte Arbeitsjahr vor dem Pensionsantritt. Auch in den nächsten Jahren werden besonders viele Menschen in Pension gehen, während gleichzeitig die Geburtenrate im Vergleich zur Zeit des Babybooms niedrig ist. Diese demografische Entwicklung wirkt sich auf das Sozial- und Pensionssystem aus.

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