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Wirtschaftskrise und Flucht aus der Not

Der Börsenkrach in New York (USA) am 24. Oktober 1929 („Schwarzer Donnerstag/Freitag“) war der Auftakt zur Weltwirtschaftskrise. In Österreich kommt es 1931 zum Zusammenbruch der Credit-Anstalt.

Österreich wird von der Weltwirtschaftskrise besonders hart getroffen, da wegen der Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges die Hilfe durch ausländische Kredite (Völkerbundanleihe) notwendig geworden war. Diese wurden von weitreichenden Sparmaßnahmen begleitet, weshalb sich die österreichische Wirtschaft nicht wirklich erholen kann.

1931 ist wegen des Zusammenbruchs der Credit-Anstalt (CA) ein schwarzes Jahr für die österreichischen Banken und vor allem auch für die Bevölkerung. Die Arbeitslosigkeit mit einer Rate von 26 % im Jahr 1933 ihren Höhepunkt.

Als einen Ausweg aus Armut und Arbeitslosigkeit wählen viele Menschen die Emigration. Über 13.000 Menschen aus dem Burgenland ziehen bereits zwischen 1919 und 1923 aus wirtschaftlichen Gründen in die Vereinigten Staaten (USA). Da die USA Einwanderungsquoten festlegen, müssen sich viele Auswanderungswillige aus Österreich andere Zielländer suchen, wie etwa Brasilien, Kanada oder Argentinien, oder sie gehen als Gastarbeiter in die Türkei.

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