Journalismus

Als Journalismus bezeichnet man die ganze Welt der Medien – also Zeitungen, Zeitschriften, Online-Zeitungen, Radio und Fernsehen. Die Personen, die Beiträge für Medien erarbeiten (Berichte schreiben oder Sendungen für Radio und Fernsehen erstellen), sind die Journalisten und Journalistinnen (sie bilden die Redaktion von Zeitungen oder Sendungen).
Es gibt Tages- und Wochenzeitungen (Tageszeitungen erscheinen täglich, Wochenzeitungen wöchentlich), daneben auch noch Monatszeitungen und eine große Zahl von Zeitschriften für bestimmte Zielgruppen – Computerzeitschriften ebenso wie Jugendzeitschriften oder solche für AutofahrerInnen.
Die JournalistInnen haben bei ihrer Arbeit bestimmte Dinge zu beachten: Vor allem muss die Privatsphäre von Personen geschützt werden, und es dürfen nur wahre Sachverhalte berichtet werden.
In einer Zeitung unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten von Artikeln. In Berichten wird über Ereignisse berichtet (die in Qualitätszeitungen meist aus unterschiedlichen Blickpunkten betrachtet werden). In Kommentaren kommt die persönliche Meinung der JournalistInnen zum Ausdruck.
Manche Zeitungen berichten sehr oberflächlich und hauptsächlich über sensationelle Ereignisse (das heißt dann Sensationsjournalismus und ist kein Qualitätsmerkmal einer Zeitung).
Der Journalismus soll dazu dienen, dass sich LeserInnen, HörerInnen oder FernsehzuseherInnen selbst ein Bild von verschiedenen Ereignissen machen können.
Viele JournalistInnen leben gefährlich – vor allem jene, die aus Kriegsgebieten, Krisenregionen oder Diktaturen berichten. Immer wieder werden JournalistInnen in Ausübung ihres Berufes verhaftet oder gar entführt und ermordet. Allein im Jahr 2015 wurden 110 JournalistInnen getötet.
Die weltweite Organisation Reporter ohne Grenzen kümmert sich um diese bedrohten Menschen.
www.rog.at