Terrorismus

Das lateinische Wort terror bedeutet auf Deutsch Schrecken oder Schreckensnachricht, das entsprechende Verb heißt auch in Schrecken versetzen. Unter Terrorismus versteht man die Androhung bzw. Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung bestimmter (z.B. politischer oder wirtschaftlicher) Ziele. Der Terror wird dabei als Druckmittel eingesetzt, um in Staaten oder Organisationen Instabilität zu erzeugen. Das kann durch Attentate geschehen, durch Selbstmordanschläge oder auch durch Entführungen.
Von Staatsterrorismus spricht man, wenn ein Staat gezielt Terrormethoden einsetzt, um außen- oder innenpolitische Ziele durchzusetzen.
Durch die Attentate vom 11. September 2001 in den USA (und jene ebenso von Al Kaida verübten Anschläge in Madrid am 11. März 2004 bzw. in London am 7. Juli 2005) rückte das Thema Terrorismus in den westlichen Staaten wieder stärker in den Vordergrund.
Die Liste lässt sich leider fortsetzen – u.a. in den Jahren 2015 und 2016 mit Anschlägen in Paris, Brüssel, Nizza, Berlin; aber auch in Ankara oder Istanbul. Viele dieser Terroranschläge wurden in Berufung auf den Islamischen Staat (IS) ausgeübt. Wesentlich häufiger als in Westeuropa sind hingegen Menschen im Irak, in Afghanistan, Nigeria, Pakistan, Syrien oder im Jemen von Terroranschlägen betroffen.