Bodenreform

In vielen Ländern besitzen einige wenige Personen oder Unternehmen den Großteil an Grund und Boden. Die verarmte Landbevölkerung muss dieses Land bewirtschaften, um einigermaßen überleben zu können. Der Gewinn geht aber an die GroßgrundbesitzerInnen. Eine Bodenreform bedeutet, dass eine Umverteilung des Besitzes stattfindet. Bodenreformen gab es bereits im antiken Rom, nach der Französischen Revolution oder nach dem Ende der Kolonialzeit. In vielen Entwicklungsländern gibt es auch heute die Forderung nach Bodenreformen und damit nach einer gerechteren Verteilung von Grundstücken.